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San Clemente und der Mithras-Kult


Mithras-Kult


Ursprung
Persien. Unter Zahratustra wurde der Götterhimmel reformiert:
Ahura-Mazda: höchster Gott, erschuf Mithras (Anahita: seine menschliche Mutter)
Mithras: bekämpft das Böse (verbannt es in die Hölle) und weißt den Seelen den Weg ins Paradies
    Attribute: allwissend, unbesiegbar, allsehend (ewig wachsam)
Mit Ausdehnung des Persischen Reiches kam der Kult nach China, Griechenland, Italien ... GB
Besonders wurde der Kult von Soldaten verbreitet (die strenge Moral des Kultes sprach diese an)
Blütezeit in Europa: 1. bis 3. Jhd.

Vorkommen
Ein Zentrum: Frankfurt, Donau Region
In Deutschland (Köln, Wiesloch, Osterburken, Hedderhein), österreich (Wien), GB (London), ... West-Afrika
In Rom: Am Circus Maximus, Barberinum, unter San Clemente, unter den Caracalla-Thermen


Mithräum unter San Clemente

Mithräen (hier: Mithräum unter San Clemente)
Unterirdische Versammlungsräume (oft in privaten Häusern, optimal in Höhlen)
Langgestreckte, geräumige Gewölbe, Vorraum und mehrere Säle (in der Regel für ca. 40 Personen)
Seitlich Steinbänke (Liegen bei kulturellen Gelagen)
Rückwand: Kultbild des Mithras
Decke: Himmelsgewölbe
Zentrum: heilige Statue (Darstellung einer Stiertötung)
Schmuck: viele Statuen, Symbolisationskraft der Fresken und Mosaike

Der Kult
Abstammung Sonnenkult, ausgesprochener Geheimkult (daher wenig bekannt)
Mitglieder: nur männlich (musste bei Aufnahme bewiesen werden)
Sieben Grade innerhalb der Gemeinde:
   1.Corvus (Rabe) = Merkur [Merkurstab, eine Tasse, Rabe]
   2.Gryphus (Bräutigam) = Venus [Brautdiadem, Ehering, Lampen]
   3.Miles (Soldat/Kämpfer) = Mars [Lanze, Helm, Geldbeutel]
   4.Leo (Löwe) = Jupiter [Blitzbündel, Sistra, Steuerruder]
   5.Perses (Perser/Abstammender) = Mond [Pflug, persisches Schwert, Mond und Sterne]
   6.Solus (Sonnenläufer) = Sonne [Strahlenkranz, Peitsche, Fackel]
   7.Pater (Vater/Papst) = Saturn [phrygische Mütze, Sichel und Stab]
Sakramente: 7
Prinzipien: streng moralisch (Ehrlichkeit, Treue)
Verehrung des Gottes bei Banketten und Predigten
Ehrenmähler: sonntags (heiliger Tag: dies solis = Sonntag, erster Tag der Woche)
Mysterien: Höhepunkt war das Mahl (Erinnerung an das Siegesmahl von Mithras und Apoll, welches der Himmelfahrt im Feuerwagen voraus ging) [Symbole: Brot, Wasser, Wein]

Der Glaube
Mithras stieg vom Himmel herab, bei seiner Geburt sollen ihn Hirten angebetet und ihm die Erstlinge ihrer Herden und Früchte gebracht haben. Später fuhr er wieder in den Himmel auf, wurde durch den Sonnengott inthronisiert (wurde Teilhaber an seiner Allmacht) und Glied einer Trinität.
Erwartung: neue Ordnung, Auferstehung und Gericht der Toten, Sieg des Lichtes über die Dunkelheit.
Einem Leben in Gehorsam und Glauben folgt ein Leben im Jenseits an der Seite Mithras.
Geburtstag Mithras: 25. Dezember
Attribute: Mittler zw. Himmel und Erde, Gottmensch, Weltheiland, Erlöser, der "Felsgeborene" (Symbole des Sonnengottes: Schlüssel und Hahn)
Brot und Wein wurden als Leib und Blut bezeichnet. Glaube an Himmel und Hölle.

Weihnachten/Sonntag
Weihnachten ist erst ab dem Edikt von Mailand in der christlichen Kirche existent: die Kirche soll es so gelegt haben, um Mithras aus dem Volksbewußtsein zu vertreiben.
Weihnachtsgeschichte nur bei Lukas (Inhalt der W.-Geschichte war der vorchristlichen Welt wohlbekannt).
Der Sonntag als Ruhetag wurde erst von Kaiser Konstantin eingeführt (im Christentum sind alle Tage Herrentage)

Untergang
Nach dem Edikt von Mailand Verfolgung durch Christen, Kultstätten wurden entweiht (z.B. Kirche darüber gebaut)



San Clemente



Innenraum von San Clemente

Piazza San Clemente
Eingang: Via San Giovanni in Laterano
Buslinien 85, 850
Metro-Linie B bis Colosseo
Öffnungszeiten: Mittags (12:00 - 15:00) geschlossen

Namensgebung
Benannt nach Papst Clemens I. (88-97), dritter Bischof von Rom nach Petrus.
Die ersten Päpste: Polykarp von Smyrna, Ignatius von Antiochien, Clemens Romanus.
Korintherbrief von St. Clemens (96): Aufforderung zur Versöhnung, Erinnerung an Glauben und Traditionen der Apostel.(Kirche: Leib mit vielen Gliedern; Liebe zu Christus stark wie der Tod, Sorge eines Hirten um die Einheit der Herde)
"Wer wird den Bund der Gottesliebe je erklären? Wer wird ihre Größe und Schönheit kundtun? Die Höhe, zu der sie erhebt, ist unermesslich. Die Liebe einigt uns in Gott, denn die Liebe deckt viele Sünden zu (1Petr 4,8). Sie erduldet alles, erträgt alles; nichts ist gemein oder hochmütig in der Liebe. Die Liebe schürt keine Spaltung, rebelliert nicht, handelt immer in Eintracht ... Mit Liebe zog uns der Herr zu sich; und aus Liebe zu uns gab Jesus Christus, unser Herr, dem Willen Gottes gehorsam, sein Blut hin" (Hl. Clemens, Brief an die Korinther, 49).

Ältestes röm. Gebäude
Öffentliches Gebäude des 1. Jhd.'s
Anno 64: Nero zündet Rom an, das Gebäude brennt mit ab.
Im Bereich dieses Gebäudes: Friedhof aus 5.-6. Jhd. (16 Grabnischen)

Mehrgeschossiges Wohnhaus
Erbaut unter Kaiser Domitian (81-96).
evtl. bereits christliche Kultstätte (Titulus: Christliche Kultstätte in einem privaten Haus).
 [Titus Flavius Clemens, röm. Konsul und Cousin von Kaiser Domitian, Frau Domitilla: die Familie baute ihr Haus in eine geheime christliche Kultstätte um. Clemens starb als Märtyrer.]
Im 2. Jhd. wurde ein Mithräum integriert (eines der größten Roms).
Im 4. Jhd. wurde eine kleine Hauskirche im Innenhof eingebaut.
Ende des 4. Jhd.'s wurde das Mithräum verschüttet, die Hauskirche zu einer Basilika ausgebaut.
 {Konstantins Sieg an der Milvischen Brücke (in hoc signo vince) [312] und das Toleranzedikt von Mailand [313]: freie Glaubensausübung; ab Kaiser Theodosius: Christentum Staatsreligion [380]}
Einrichtung
Altar (Relief): Darstellung des Stiertötenden Gottes Mithras
Altar (Seite): Hilfsgeister des Mithras (Cautres, Cautopates)
Raum: tonnenförmig (Decke: Himmelsgewölbe), breite Bänke (Abhaltung ritueller Mahlzeiten)
Mosaik (Treppe): Gott Mithras tötet Urstier, aus dessen Blut alles Leben entsteht. Der Hund fängt die Seele auf, die Schlange (Symbol der Erde) trinkt das Blut, der Skorpion versucht die Schöpfung zu verhindern (Biß in die Hoden) [Hund und Schlange: Dualismus zw. Gut und Böse, Korn als Sieg von Gut und Böse]



Erstes Gebäude

Basilika 4. Jahrhundert

Basilika 12. Jahrhundert

Basilika 4. Jhd.
Unter Papst Siricius (384-399) wurde die Hauskirche zu einer dreischiffigen Säulenbasilika ausgebaut (zu Ehren des hl. Clemens).
869: Die hl. Cyrill und Methodius überführen die sterbl. Überreste des hl. Clemens nach San Clemente.
1084: Zerstörung durch die Normannen unter Robert Guiscard (Pontifikat von Gregor VII.), weite Teile Roms wurden zerstört.
Einrichtung:
Fresko (Mittelschiff) [847-855]: Himmelfahrt (Papst Leo IV (847-855) mit quadratischem Heiligenschein/Nimbus), Kreuzigung, Christus in der Vorhölle, Hochzeit zu Kanaa, Legende des hl. Alexius
Fresko (Mittelschiff): hl. Clemens vor dem Papstthron
Fresko (Narthex, links): Überführung der Reliquien des hl. Clemens durch die Heiligen Cyrill und Methodius (missionarische Sklaven) vom schwarzen Meer nach Rom
Fresko (Narthex, rechts): Wunder des hl. Clemens im schwarzen Meer
Grab (Ende des Südschiffes) [869]: Grabstelle des hl. Cyril (869), Mosaik aus dem 20. Jhd.
Sakrophag (rechts Seitenschiff) [1. Jhd.]: Geschichte von Phaedra und Hyppolitus
Fresko (neben Sakrophag) [548]: Madonna mit Kind; wahrscheinlich eher ein zeitgenössisches Bild der Kaiserin Theodora (gestorben 548), der Frau des Kaisers Justinian, das etwa 300 Jahre später durch Hinzufügen des Kindes in eine Mutter-Gottes umgewandelt wurde.


Mosaik in der Apsis von San Clemente

Basilika 12. Jhd.
Reste des Vorgängerbaus zugeschüttet (als Fundament).
1108 unter Papst Paschalis II. (1099-1118) Neubau begonnen, 1128 geweiht.
 [Kunstwerke wurden teilweise aus dem Vorgängerbau übernommen: Chorschranken, Gebeine des hl. Clemens]
Seit 1667 unter der Obhut der Irischen Dominikaner.
1713-1719 Barockisierung des Innenraumes durch Carlo Fontana.
Einrichtung:
Schola cantorum (Sängerschule) mit Choreinfriedung [6. Jhd.]: Chorschranken des 12. Jhd., Spolienplatten aus Unterkirche integriert (Monogramm Papst Johannes II. [532-535])
Mosaikfußboden, Marmorintarsien (Kosmatenarbeit)
Osterleuchter (Kosmatenarbeit)
Altartabernakel (viersäulig, mit Balustradendach) [13. Jhd.]: Bild von Bonifatius VII. (Kosmatenarbeit von Arnolfo di Cambio)
Bischofsstuhl (Kosmatenarbeit)
Mosaik (Apsis) [kurz nach 1128]: Triumpf des Kreuzes. Kreuz mit Christus, darauf 12 Tauben (Apostel), daneben Maria und Evangelist Johannes. Alles von Akanthusranke umgeben, dazwischen die 4 Kirchenlehrer und Gruppen von Gläubigen, am Fuß der Pflanze der Garten Eden mit den vier Paradiesflüssen, die Menschen und Tiere tränken ("Wie der Hirsch nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott zu Dir."). Abschließend ein Band mit dem Lamm Gottes (Variationen des Lammes: Apostelgemeinde).
Mosaik (Triumpfbogen): Christus zw. den vier Evangelisten Markus (Löwe), Matthäus (menschl. Antlitz), Lukas (Kalb), Johannes (Adler)
Mosaik (Triumpfbogen, linker Rand): hl. Paulus und hl. Laurentius, darunter Prophet Isaias und die Stadt Bethlehem
Mosaik (Triumpfbogen, rechter Rand): hl. Petrus und hl. Clemens, darunter der Prophet Jeremias und die Stadt Jerusalem (Jeremias spricht: "Dieser ist unser Gott und es soll kein anderer ihm vergleichbar sein" [Baruch 3,36]; Petrus bittet Clemens: "Christus zu betrachten, den ich Dir versprochen habe.")
Grab (Hochaltar): Reliquien des hl. Clemens und des hl. Ignatius
Brunnen (Vorhof) [18. Jhd.]: steht an Stelle eines älteren Brunnens (siehe Bild, unten)

Katharinen-Kapelle (Capella di Santa Caterina)
1425-31: Masolino da Panicale führte zu Beginn der Renaissance die Zentralperspektive in röm. Malerei ein (evtl. mit Massaccio zusammen).
Fresken linke Wand: Szenen aus dem Leben der hl. Katharina von Alexandrien:
Katharina diskutiert mit 50 heidnischen Philosophen (da der Vater sie bekehren wollte), die sie alle zum Christentum bekehrt. Diese werden daraufhin verbrannt.
Katharina bekehrt die röm. Kaiserin, die daraufhin enthauptet wird.
Engel zerstören die für Katharina bestimmten Folterinstrumente und retten diese.
Engel bringen den enthaupteten Körper Katharinens zum Berg Sinai (Katharinenkloster)
Fresken rechte Wand: Szenen aus dem Leben des hl. Ambrosius.

Öffnung der Unterkirche
1857 durch Dominikaner-Pater Mullooly (ab 1861 fertig)


Pilgergrupppe im Innenhof



Legenden


Der hl. Clemens - Sisinnius
Der Edelmann Sisinnius war seiner Ehefrau aus Eifersucht gefolgt, als diese den Versammlungsort der Christen aufsuchte. Plötzlich verlor er Augenlicht und Gehör. Am gleichen Tag besuchte der hl. Clemens Theodora in ihrem Haus und heilte Sisinnius von Blindheit und Taubheit. Dieser war jedoch derart erbost, den Heiligen in seinem Haus vorzufinden, dass er seinem Gesinde befahl ihn zu fesseln und fortzuschleppen. Wieder geschah ein Wunder. Die Knechte vermeinten in den herumliegenden Säulen den hl. Clemens und seine Begleiter zu erkennen, so dass sie sich anschickten diese zu fesseln, wobei sie von einem seiner Vernunft beraubten Sisinnius noch mit Kraftausdrücken angefeuert wurden. (Unterkirche, linkes Seitenschiff)


Legende des heiligen Clemens im Meer

Der hl. Clemens und das Wunder im Meer
Unter Kaiser Trajan (98-117) wurde der hl. Clemens auf die Krim verbannt und mußte in den Mienen arbeiten. Unter den römischen Soldaten und Mitgefangenen hatte er so viele zum Christentum bekehrt, daß er zur Strafe an einen Anker gefesselte und in das schwarze Meer geworfen wurde. Etwas später wichen die Fluten zurück und gaben ein Grab frei, das von Engeln erbaut worden war. Einmal im Jahr zeigte sich nun das von Engeln erbaute Grab den Bewohnern durch Wiederholung der wundersamen Ebbe. Bei einer solchen Gelegenheit geschah es, dass ein Kind von der zurückkehrenden Flut mitgerissen wurde. Ein Jahr darauf fand man es (bei der wundersamen Ebbe) wohlbehalten am Grabmal wieder. (das Fresko rechts stellt das Kind am Grab dar. Narthex Unterkirche)

Alexius-Legende
Alexius war der Sohn eines reichen mildtätigen römischen Senators. Aus Gehorsam war er bereit, ein wohlhabendes Mädchen zu heiraten, aber gleich nach der Trauung verließ er die Stadt Rom mit Zustimmung seiner Frau und lebte fortan in einer Einsiedelei in Edessa in Syrien. Etwa 17 Jahre später floh er in seiner Verwirrung wieder nach Rom, nachdem die Mutter Gottes den Bewohnern von Edessa seine große Heiligkeit kundgetan hatte. Vor dem Elternhaus begegnete Alexius dem von einem Ritt heimkehrenden Vater, der jedoch seinen Sohn nicht erkannte. Alexius beschloß sich nicht zu erkennen zu geben und nahm die spontan angebotene Gastfreundschaft des Vaterhauses an. Er lebte fortan bei seiner Familie in den Reihen der Dienerschaft, seine Schlafstatt war unter einer Treppe. Bei seinem Tode, wieder etwa 17 Jahre später, gewahrte man einen Zettel in seiner Hand. Diese hielt jedoch das Papier so fest, dass der Papst selbst kommen musste, bis es die Hand des Toten endlich freigab. Später, als der Papst den Leichnam in ein Gästezimmer hatte bringen lassen, eröffnete er der Familie, wer der arme Diener eigentlich gewesen sei. Erschüttert betrauerten diese nun den Sohn und Gatten.

Cyrillus und Methodius
Die beiden aus Thessalien stammenden Brüder Cyrillus und Methodius erhielten den Auftrag, die kulturelle und religiöse Mission am schwarzen Meer auszuführen. Die beiden begannen in der slawischen Sprache zu lehren und zu predigen. Cyrill entwickelte dabei eine neue Schriftsprache um das slawische niederzuschreiben zu können, die kyrillische Schrift. Unter anderem gab er eine Übersetzung der Bibel in kyrillisch heraus. Bei den Reisen, die sie unternahmen, fanden sie das Grab des heiligen Clemens. Im Jahr 867 brachten sie die Gebeine nach Rom und dort wurden sie in San Clemente beigesetzt. (Narthex Unterkirche)

Legende der hl. Katharina von Alexandrien
Für ihren Protest gegen die Verfolgung der Christen durch Kaiser Maxentius und ihre glänzende Verteidigung der christlichen Lehre gegen 50 Philosophen musste sie Mißhandlungen und Kerker erleiden. Im Kerker bekehrte Katharina die Kaiserin, die sie dort aus Neugier besuchte. Maxentius ließ darauf die Kaiserin enthaupten und verurteilte Katharina zum Tode durch Rädern. Als sie jedoch von einem Engel aus den Händen ihrer Peiniger befreit wurde, bemächtigte sie sich ihrer doch wieder, um sie dann zu enthaupten. Nach ihrem Tode brachten 2 Engel den Leichnam Katharinas auf den Berg Sinai. (Katharinen-Kapelle)


Legende von Hyppolitus und Phaedra

Geschichte von Phaedra und Hyppolitus
Phaedra, die junge Gemahlin von Theseus, verliebt sich in ihren Stiefsohn Hyppolitus, dessen einzige Leidenschaft die Jagd ist. Als Hyppolitus das Werben Phaedras zurück weist, erhängt sie sich in ihrer Verzweiflung, hinterlässt jedoch einen Brief, der Hyppolitus belastet. Der zurückkehrende Theseus findet die Tote und in seinem Gram über die Vermeintliche Falschheit seines Sohnes bittet er Poseidon, Hyppolitus zu bestrafen. Poseidon lässt aus dem Meer ein Ungeheuer aufsteigen, so dass Hyppolitus Pferd scheut und der Jüngling in den Tod stürzt. Jetzt erst erfährt Theseus die Wahrheit. (Der Sakrophag steht im rechten Seitenschiff der Unterkirche, der Basilika aus dem 4. Jhd.. Zu sehen ist auf der rechten Hälfte unter anderem ein Ungeheuer und Hippolitus' scheuendes Pferd. Der Sakrophag ist nicht christlichen Ursprungs, wurde aber zu späterer Zeit als christlicher Sarg verwendet. )



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© A. Härtel (2014)